Akne

Fakten zur Aknebehandlung

  • Behandlungsdauer:15 – 60 Minuten
  • Behandlungsmethoden:Mikrodermabrasion, Peelings, Laser, Tabletten
  • Nachbehandlung:Hautpflege
  • Kosten:50 – 150 Euro, bei Laser ggf. höher
  • Gesellschaftsfähig:sofort, ggf. bei Laserbehandlungen kurze Ausfallzeit

Akne ist die weltweit am Häufigsten auftretende Hauterkrankung, die in den meisten Fällen einer medizinischen sowie kosmetischen Behandlung bedarf. Versuche die Akne selber zu behandeln führen oft zu einer Verschlimmerung der Erkrankung und ihrer Begleiterscheinungen.

Um einen schweren Krankheitsverlauf und bleibende Hautschäden (z. B. Aknenarben, Pigmentflecken u. ä.) zu vermeiden, sollte bei einer Akne-Erkrankung immer ein Hautarzt aufgesucht und ein geeignetes Behandlungskonzept erstellt werden.

Neben der medizinischen Therapie (z. B. Medikamente, Hormongaben, Lasertherapie etc.) ist eine begleitende kosmetische Behandlung für den Therapieerfolg von entscheidender Bedeutung. Dafür stehen verschiedene kosmetische Verfahren wie die professionelle Ausreinigung, Mikrodermabrasion, Peelings und/oder das Micro-Needling zur Verfügung.

Wird die Akne-Erkrankung rechtzeitig und fachkundig behandelt, können bleibende Hautschäden in der Regel vermieden, das Hautbild deutlich verbessert und die Erkrankung samt ihrer Begleiterscheinungen geheilt werden.

Verlaufsdokumentation einer Akne - Therapie

Was ist Akne?

Unter dem Sammelbegriff „Akne“ werden verschiedene Erkrankungen des Talgdrüsenapparates und der Haarfollikel zusammengefasst, die hinsichtlich bestimmter Faktoren wie ihrer Ausprägung, Ursache und dem Alter der Patienten in Unterformen kategorisiert werden. Die verbreitetsten Formen der Akne sind die „Pubertätsakne“ (Akne vulgaris, gewöhnliche Akne) und die „Altersakne“ (Akne rosacea, Couperose).

Akne ist eine typische Erkrankung des Pubertätsalters, die aber prinzipiell in jedem Alter aus ganz unterschiedlichen Gründen auftreten kann. Sie ist die weltweit am häufigsten in Erscheinung tretende Hauterkrankung.

Betroffene leiden oft erheblich. Die Erkrankung sowie ihre Begleiterscheinungen sind in den meisten Fällen nicht nur unangenehm, lästig und teilweise sogar schmerzhaft, sondern gehen häufig auch mit einer hohen psychischen Belastung einher und beeinträchtigen das Selbstbewusstseins sowie allgemeine Wohlbefinden.

Erscheinungsbild

Akne-Erkrankungen zeigen sich meist in Form von entzündlichen Papeln, Pusteln oder Knötchen, die bevorzugt im Gesichtsbereich, auf dem Dekolleté und/oder Rücken auftreten. Durch die verstärkte Talgproduktion sowie Verhornung der Poren ist die Haut in der Regel fettig und neigt dazu Komedonen (Mitesser) auszubilden.

Im Verlauf der Erkrankung kommt es meist zu Akne-bedingten Entzündungsreaktionen, die häufig mit Rötungen, Schwellungen und/oder einem Druckschmerz einhergehen und je nach Ausmaß sogar zu Lymphknotenschwellungen, Fieber, Sepsis und Kopfschmerzen führen können.

Durch die Entzündungsreaktionen kann es auch zur Verkapselung, Narbenbildung und/oder dem Auftreten von bräunlichen Flecken (postinflammatorische Hyperpigmentierung) auf der Haut kommen.

Ursache

Das Auftreten einer Akne-Erkrankung lässt sich aufgrund familiärer Häufungen in erster Linie auf die genetische Veranlagung zurückführen.

Aber auch Stoffwechselerkrankungen, Hormonstörungen oder Medikamenten- und Hormongaben (z. B. Anabolika, Cortison, B-Vitamine, INH etc.) können eine Akne-Erkrankung bedingen.

Darüber hinaus begünstigen auch äußere Einflüsse wie berufsbedingte Kontakte mit Fetten, eine falsche Hautpflege und Ernährung oder Sonnenlicht („Mallorca-Akne“) das Auftreten von Akne.

Anders als mitunter angenommen wird, ist eine Akne-Erkrankung selbst in ihrer eitrigen Form NICHT ansteckend.

Behandlung

Je nach Hauttyp, Alter des Patienten sowie Ausmaß und Ursache der Akne-Erkrankung wird die Behandlung individuell auf den jeweiligen Befund abgestimmt. Neben einer medizinischen Therapie (z. B. medizinische Cremes, Lösungen, Medikamente, Lasertherapie etc.) ist eine begleitende kosmetische Behandlung mitentscheidend für den Therapieerfolg.

Als therapiebegleitende Maßnahmen stehen in der dermatologischen Kosmetik verschiedene Verfahren zur Verfügung, die nach eingehender Hautanalyse und Hautpflegeberatung entsprechend dem Befund sowie den Bedürfnissen des Patienten eingesetzt werden.

So lassen sich beispielsweise durch eine professionelle Ausreinigung, die Mikrodermabrasion, verschiedene Peelings und/oder das Micro-Needling Verkapselungen lösen, das gesamte Hautbild deutlich verbessern und Folgen der Entzündungsreaktion wie bleibende Hautschäden (z. B. Narben, Pigmentflecken u. ä.) reduzieren bzw. bei rechtzeitiger Behandlung sogar gänzlich vermeiden.

Ergebnis der Behandlung

Je nach vorangegangenem Befund und Stadium der Erkrankung ist die Akne nach erfolgreicher Therapie geheilt und die unangenehmen Begleiterscheinungen verschwunden oder zumindest deutlich reduziert. Das verbesserte Hautbild sowie die feinere Hautstruktur sorgen für ein gesundes und gepflegtes Erscheinungsbild.

Die Optimierung des Aussehens trägt in besonderem Maße auch zur Steigerung des Selbstbewusstseins und allgemeinen Wohlbefindens der Patienten bei.

Sind bereits Narben durch die Entzündungsreaktionen entstanden, lassen sich diese – wie alle anderen Narben auch – niemals vollständig entfernen. Sie können aber je nach Art, Tiefe und Umfang mithilfe verschiedener therapeutischer Maßnahmen reduziert werden, so dass sie kaum mehr sichtbar sind.

Ihr Experte

Dr. Said HiltonHeike HeiseDr. Majda HappDr. Laura PfeiferDr. Gunda Hermann-WendtClaudia RothBenedikt ReisingDr. Anna da MotaDr. Rodrigo da MotaDr. Nina BunertDr. Evelyn DiedrichsonDr. Stephanie PanthelDr. med. Petra Jasker
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